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„ABER WIR HABEN JA KEINE KATZENPROBLEMATIK„
Nienburg, 05.11.2026, 18:44 Uhr - Lesedauer: 3 Minuten
Man weiß langsam wirklich nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll!
Heute, am 5. November, ist die landesweite Katzenkastrationsaktion in Niedersachsen gestartet. Eigentlich sollte sie bis zum 15. Dezember laufen.
Und was ist passiert? Bereits nach wenigen Stunden waren die Fördergelder vollständig ausgeschöpft!
Und da möchten wir doch wirklich mal fragen: Wie viele Beweise braucht es eigentlich noch?
Seit Jahren erzählen wir Tierschutzvereine und Tierheime, dass uns die Situation mit den Katzen völlig über den Kopf wächst. Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass sich das Elend immer weiter ausbreitet und dass wir mit unseren Möglichkeiten längst an unsere Grenzen gekommen sind.
Aber offenbar reicht das alles noch immer nicht aus.
Wir sehen die Katzen, die draußen vor sich hinvegetieren. Krank, abgemagert, voller Parasiten. Wir sehen die Katzenmütter, die einen Wurf nach dem anderen bekommen. Wir sehen die winzigen Katzenbabys, die teilweise so krank bei uns ankommen, dass wir nicht einmal wissen, ob sie die nächsten Tage überleben.
Und wir sehen auch die Tiere, für die jede Hilfe zu spät kommt.
Wir sind diejenigen, die versuchen, das alles irgendwie aufzufangen. Mit Mitarbeitern, die längst am Limit arbeiten, mit Ehrenamtlichen, die ihre Freizeit opfern, und mit finanziellen Mitteln, die hinten und vorne nicht reichen.
Aber wir haben ja keine Katzenproblematik!
Da wird eine Kastrationsaktion auf die Beine gestellt, die über mehrere Wochen laufen soll, und das Geld reicht nicht einmal für einen einzigen Tag!
Was muss denn eigentlich noch passieren, damit endlich begriffen wird, wie groß dieses Problem tatsächlich ist?
Und bitte versteht uns nicht falsch: Wir sind froh über jede einzelne Kastration, die durch solche Aktionen ermöglicht wird. Jede kastrierte Katze ist ein Erfolg.
Aber solche Aktionen können doch nicht ernsthaft die Antwort auf ein Problem sein, das uns das ganze Jahr über beschäftigt!
Das Katzenelend richtet sich nicht nach irgendwelchen Aktionszeiträumen oder Fördergeldern!
Und genau das ist doch der Punkt.
Warum müssen wir Jahr für Jahr darum kämpfen, dass überhaupt Gelder für Kastrationen zur Verfügung gestellt werden?
Warum wird noch immer darüber diskutiert, ob eine flächendeckende Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht notwendig ist?
Warum müssen Tierheime erst Aufnahmestopps aussprechen, bevor überhaupt jemand merkt, dass etwas gewaltig schiefläuft?
Wir können nicht immer nur die Folgen bekämpfen, während die Ursachen einfach weiter bestehen bleiben!
Und wir können auch nicht immer mehr Verantwortung auf die Tierheime und Tierschutzvereine abwälzen und gleichzeitig erwarten, dass wir das alles irgendwie schon schaffen werden.
Nein, schaffen wir eben nicht mehr!
Unsere Plätze sind begrenzt. Unser Personal ist begrenzt. Unser Geld ist begrenzt.
Nur das Katzenelend, das scheint keine Grenzen zu kennen.
Und während andernorts noch darüber diskutiert wird, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht, sitzen wir hier mit überfüllten Katzenbereichen, Rechnungen, die bezahlt werden müssen, und der täglichen Frage, wie wir all den Tieren noch gerecht werden sollen.
Wir erwarten keine Wunder. Aber wir erwarten endlich, dass dieses Problem ernst genommen wird!
Es braucht dauerhaft finanzierte Kastrationsmöglichkeiten, klare gesetzliche Regelungen und vor allem den Willen, endlich etwas zu verändern.
Denn was passiert jetzt mit all den Katzen, die nicht mehr von der Aktion profitieren können?
Die vermehren sich weiter. Die werden krank. Die bekommen Nachwuchs. Und irgendwann landen sie wieder bei uns oder bei anderen Tierschützern.
Und dann beginnt das ganze Elend von vorne.
Aber Hauptsache, wir haben keine Katzenproblematik!
Vielleicht sollte man endlich anfangen, den Menschen zuzuhören, die sich tagtäglich mit genau dieser Problematik auseinandersetzen.
Wir reden uns seit Jahren den Mund fusselig. Und langsam sind wir es wirklich leid!
Das Katzenelend verschwindet nicht, nur weil man es nicht sehen möchte. Und es hört schon gar nicht auf, nur weil der Fördertopf leer ist!
Gemeinsam sind wir stark!
Euer Team vom Tierschutzverein Nienburg u. U. e. V.
Quelle: https://aktion.tierschutzniedersachsen.de/
Heute, am 5. November, ist die landesweite Katzenkastrationsaktion in Niedersachsen gestartet. Eigentlich sollte sie bis zum 15. Dezember laufen.
Und was ist passiert? Bereits nach wenigen Stunden waren die Fördergelder vollständig ausgeschöpft!
Und da möchten wir doch wirklich mal fragen: Wie viele Beweise braucht es eigentlich noch?
Seit Jahren erzählen wir Tierschutzvereine und Tierheime, dass uns die Situation mit den Katzen völlig über den Kopf wächst. Seit Jahren weisen wir darauf hin, dass sich das Elend immer weiter ausbreitet und dass wir mit unseren Möglichkeiten längst an unsere Grenzen gekommen sind.
Aber offenbar reicht das alles noch immer nicht aus.
Wir sehen die Katzen, die draußen vor sich hinvegetieren. Krank, abgemagert, voller Parasiten. Wir sehen die Katzenmütter, die einen Wurf nach dem anderen bekommen. Wir sehen die winzigen Katzenbabys, die teilweise so krank bei uns ankommen, dass wir nicht einmal wissen, ob sie die nächsten Tage überleben.
Und wir sehen auch die Tiere, für die jede Hilfe zu spät kommt.
Wir sind diejenigen, die versuchen, das alles irgendwie aufzufangen. Mit Mitarbeitern, die längst am Limit arbeiten, mit Ehrenamtlichen, die ihre Freizeit opfern, und mit finanziellen Mitteln, die hinten und vorne nicht reichen.
Aber wir haben ja keine Katzenproblematik!
Da wird eine Kastrationsaktion auf die Beine gestellt, die über mehrere Wochen laufen soll, und das Geld reicht nicht einmal für einen einzigen Tag!
Was muss denn eigentlich noch passieren, damit endlich begriffen wird, wie groß dieses Problem tatsächlich ist?
Und bitte versteht uns nicht falsch: Wir sind froh über jede einzelne Kastration, die durch solche Aktionen ermöglicht wird. Jede kastrierte Katze ist ein Erfolg.
Aber solche Aktionen können doch nicht ernsthaft die Antwort auf ein Problem sein, das uns das ganze Jahr über beschäftigt!
Das Katzenelend richtet sich nicht nach irgendwelchen Aktionszeiträumen oder Fördergeldern!
Und genau das ist doch der Punkt.
Warum müssen wir Jahr für Jahr darum kämpfen, dass überhaupt Gelder für Kastrationen zur Verfügung gestellt werden?
Warum wird noch immer darüber diskutiert, ob eine flächendeckende Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht notwendig ist?
Warum müssen Tierheime erst Aufnahmestopps aussprechen, bevor überhaupt jemand merkt, dass etwas gewaltig schiefläuft?
Wir können nicht immer nur die Folgen bekämpfen, während die Ursachen einfach weiter bestehen bleiben!
Und wir können auch nicht immer mehr Verantwortung auf die Tierheime und Tierschutzvereine abwälzen und gleichzeitig erwarten, dass wir das alles irgendwie schon schaffen werden.
Nein, schaffen wir eben nicht mehr!
Unsere Plätze sind begrenzt. Unser Personal ist begrenzt. Unser Geld ist begrenzt.
Nur das Katzenelend, das scheint keine Grenzen zu kennen.
Und während andernorts noch darüber diskutiert wird, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht, sitzen wir hier mit überfüllten Katzenbereichen, Rechnungen, die bezahlt werden müssen, und der täglichen Frage, wie wir all den Tieren noch gerecht werden sollen.
Wir erwarten keine Wunder. Aber wir erwarten endlich, dass dieses Problem ernst genommen wird!
Es braucht dauerhaft finanzierte Kastrationsmöglichkeiten, klare gesetzliche Regelungen und vor allem den Willen, endlich etwas zu verändern.
Denn was passiert jetzt mit all den Katzen, die nicht mehr von der Aktion profitieren können?
Die vermehren sich weiter. Die werden krank. Die bekommen Nachwuchs. Und irgendwann landen sie wieder bei uns oder bei anderen Tierschützern.
Und dann beginnt das ganze Elend von vorne.
Aber Hauptsache, wir haben keine Katzenproblematik!
Vielleicht sollte man endlich anfangen, den Menschen zuzuhören, die sich tagtäglich mit genau dieser Problematik auseinandersetzen.
Wir reden uns seit Jahren den Mund fusselig. Und langsam sind wir es wirklich leid!
Das Katzenelend verschwindet nicht, nur weil man es nicht sehen möchte. Und es hört schon gar nicht auf, nur weil der Fördertopf leer ist!
Gemeinsam sind wir stark!
Euer Team vom Tierschutzverein Nienburg u. U. e. V.
Quelle: https://aktion.tierschutzniedersachsen.de/
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